Zwischen Korallenriff und Nebelwald

Von den Korallenriffen vor Bunaken über die Vulkane Balis bis in die Nebelwälder Borneos: In dieser Folge von „Weltgewandt – mit Olaf Wirths“ liegen wieder einmal völlig unterschiedliche Welten erstaunlich nah beieinander.

Auf Bunaken verbringen wir einige ruhige Tage am Meer – und erleben unter Wasser eine der artenreichsten Regionen unseres Planeten. Wir schnorcheln zwischen Korallen und Meeresschildkröten und begegnen auf dem offenen Meer einer riesigen Delfinschule, die zu einem der besonderen Erlebnisse unserer bisherigen Reise wird. Auf dem Festland führt uns die Reise anschließend in die Mangroven, wo wir einem winzigen Koboldmaki ungewöhnlich nahekommen.

Auf Bali verändert sich der Rhythmus. Für zwei Wochen wird Sanur zu unserem Zuhause auf Zeit. Thore besucht eine Kita, wir arbeiten, kochen, kaufen ein und erleben etwas, das auf einer langen Weltreise mindestens genauso wichtig wird wie die großen Sehenswürdigkeiten: Alltag.

Danach zieht es uns ins Landesinnere, zwischen Reisterrassen, Tempel und Vulkane. Wir erleben den heiligen Mount Agung, besuchen den Muttertempel Besakih und erkunden die Reisterrassen rund um Sidemen. Den Mount Batur besteigen wir ganz bewusst nicht zum berühmten Sonnenaufgang, sondern bei Tageslicht – und haben den Vulkan dabei zeitweise fast für uns allein.

Schließlich wechseln wir erneut die Insel – und damit fast die Welt. Auf Borneo führt uns der Weg von der Küste hinauf in die kühlen Nebelwälder am Mount Kinabalu. Wir wandern durch eine faszinierende Pflanzenwelt und erleben einen Berg, der für die Kadazan-Dusun weit mehr ist als eine beeindruckende Naturkulisse: Er gilt als heiliger Ort und Heimat der Ahnen.

Dort begegnen wir eher zufällig Luna und ihrer Mutter Paula. Aus einem Gespräch am Abend wird schon am nächsten Morgen eine gemeinsame Wanderung auf den Maragang Hill. Vor weniger als 24 Stunden waren wir noch Fremde, wenig später stehen wir gemeinsam hoch über dem Bergland Sabahs und blicken auf die gewaltige Granitwand des Mount Kinabalu.

Luna ist Anfang zwanzig und zu diesem Zeitpunkt bereits seit rund zehn Monaten allein durch Asien unterwegs. Ihre Geschichte interessiert mich so sehr, dass daraus ein längeres Gespräch entsteht. Dieses Interview bekommt jedoch seinen eigenen Raum und erscheint kurz darauf als separate Folge von „Weltgewandt“.

Diese Folge führt damit von einer fantastischen Welt unter Wasser über balinesischen Alltag und heilige Vulkane bis in die nebelverhangenen Wälder Borneos. Eine Reise zwischen großen Naturerlebnissen, ganz normalen Tagen unterwegs und jenen ungeplanten Begegnungen, die sich nicht organisieren lassen – und gerade deshalb oft besonders lange in Erinnerung bleiben.

Viel Freude beim Zuhören!