Über gemeinsame Zeit, das Vermissen, neue Fragen und ein Leben in Bewegung
Ein halbes Jahr Weltreise liegt heute hinter uns.
Sechs Monate. Das klingt zunächst nach einer Zeitspanne, die sich in Ländern, Inseln, Zugfahrten, Wanderungen und Unterkünften messen ließe. Wir könnten aufzählen, wo wir gewesen sind, welche Landschaften uns beeindruckt haben und welche Tiere, Tempel oder Vulkane wir gesehen haben.
Aber je länger wir reisen, desto weniger sagt eine solche Aufzählung darüber aus, was diese Reise tatsächlich mit uns macht.
Wir wollten von Anfang an nicht möglichst viele Länder bereisen und nicht von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten ziehen. Es ging uns nicht darum, am Ende eine möglichst lange Liste vorweisen zu können. Wir wollten Zeit haben. Ankommen, weiterziehen, bleiben, Pläne verändern und dabei irgendwann in etwas hineinkommen, das sich im Englischen vielleicht am besten mit „Flow“ beschreiben lässt.
Heute, nach einem halben Jahr, ist genau das geschehen.
Das Reisen ist nicht mehr die Unterbrechung unseres Alltags.
Es ist unser Alltag geworden.
In den eigenen Rhythmus finden
Natürlich gibt es auch auf einer Weltreise Dinge, die organisiert werden müssen. Wir suchen Unterkünfte, planen Fahrten, waschen Wäsche, kümmern uns um unsere Arbeit und überlegen, wo wir am nächsten Tag etwas zu essen bekommen. Manchmal beginnt ein Tag früh, manchmal endet er später als gedacht. Manche Wege sind anstrengend, manche Entscheidungen komplizierter, als sie zunächst erscheinen.
Aber all das fühlt sich inzwischen nicht mehr wie die Organisation einer Reise an. Es ist die Art, wie wir momentan leben.
Wir müssen nicht jeden Tag etwas Besonderes erleben, damit sich diese Zeit richtig anfühlt. Wir dürfen an einem Ort bleiben, weil es uns dort guttut. Wir können einen Tag ohne Programm verbringen, gemeinsam essen, arbeiten, spielen oder einfach beobachten, was um uns herum geschieht.
Wenn wir weiterreisen, tun wir das nicht, weil bereits die nächste Sehenswürdigkeit wartet. Wir tun es, weil der Moment gekommen ist, uns wieder zu bewegen.
Vielleicht ist genau das der Flow, den wir gesucht haben: nicht ständig irgendwo ankommen zu wollen, sondern in der Bewegung selbst zu Hause zu sein.
Gemeinsames Leben statt gemeinsamer Urlaub
Eine Langzeitreise ist kein monatelanger Urlaub. Wir haben unser Leben nicht unterbrochen, um eine Reise zu machen. Wir führen unser Leben unterwegs.
Der entscheidende Unterschied liegt für mich in der gemeinsamen Zeit.
Zu Hause verteilt sich das Familienleben auf Arbeit, Kindergarten, Termine, Verpflichtungen und unterschiedliche Tagesabläufe. Auf dieser Reise erleben wir einen sehr großen Teil unserer Tage gemeinsam. Wir wachen gemeinsam auf, entdecken Orte miteinander und teilen unmittelbar, was uns begeistert, irritiert oder erschöpft.
Wenn einer von uns etwas Besonderes sieht, sind die anderen meistens dabei. Aus einer einzelnen Erinnerung wird dadurch eine gemeinsame Geschichte.
Das bedeutet nicht, dass immer alles harmonisch ist. Natürlich ist diese Reise manchmal anstrengend. Manchmal sind die Nerven überstrapaziert. Manchmal möchte einer weitergehen, während ein anderer eine Pause braucht. Und weil wir so viel Zeit miteinander verbringen, lassen sich unterschiedliche Bedürfnisse nicht einfach auf später verschieben.
Aber wenn ich diese Momente ins Verhältnis zu allem anderen setze, bleibt ein überwältigendes Gefühl der Dankbarkeit.
Wir dürfen diese Zeit gemeinsam erleben.
Wir dürfen sehen, wie aus einem fremden Ort langsam etwas Vertrautes wird. Wir dürfen miteinander staunen, lachen, manchmal auch streiten und uns anschließend wieder zusammenraufen. Wir erleben nicht nur die schönen Bilder, sondern das ganze Leben dazwischen.
Gerade darin liegt das Geschenk.
Was diese Reise mit Thore macht
Besonders intensiv erleben wir, wie positiv diese Form des Reisens für Thore ist.
Er braucht keine Liste bedeutender Sehenswürdigkeiten. Für ihn kann ein Dinosaurier ebenso wichtig sein wie ein kleiner Krebs am Strand, ein Tier in der Dunkelheit, eine ungewöhnliche Frucht oder ein anderes Kind, mit dem er spielen kann. Er begegnet der Welt viel unmittelbarer, als wir Erwachsenen es häufig tun.
Dadurch verändert sich auch unser Blick.
Wir bleiben an Stellen stehen, an denen wir sonst vielleicht weitergegangen wären. Wir bemerken Tiere, Geräusche und kleine Bewegungen. Wir erleben, wie schnell Kinder miteinander in Kontakt kommen können, selbst wenn sie keine gemeinsame Sprache sprechen.
Gleichzeitig braucht Thore auch unterwegs einen normalen Alltag. Er möchte spielen, schlafen, essen, erzählen, manchmal widersprechen und gelegentlich einfach nichts Neues erleben müssen. Ein Kind hört schließlich nicht auf, ein Kind zu sein, nur weil die Umgebung außergewöhnlich ist.
Vielleicht zeigt er uns gerade besonders deutlich, dass Staunen und Alltag keine Gegensätze sind.
Für uns besteht ein Tag möglicherweise aus Wäsche, Arbeit und Organisation. Für ihn kann derselbe Tag dennoch einen Augenblick enthalten, an den er sich lange erinnert. Und vermutlich gilt das auch für uns Erwachsene häufiger, als wir denken.
Nähe und Vermissen gehören zusammen
So erfüllt diese Reise für uns ist, sie bedeutet nicht, dass wir niemanden vermissen.
Ich vermisse Emilia und Oskar. Ulrike vermisst ihre Familie und ihr vertrautes Umfeld. Menschen verschwinden schließlich nicht aus unserem Leben, nur weil zwischen uns für einige Zeit große Entfernungen liegen.
Vielleicht wird einem unterwegs sogar noch bewusster, welche Menschen zum eigenen Leben gehören.
Umso mehr haben wir uns darüber gefreut, dass Oskar uns am Anfang unserer Reise begleitet hat. Wir hatten das große Glück, dass Emilia uns besuchen und fast drei Wochen mit uns reisen konnte. Und gerade jetzt dürfen wir eine ganze Woche mit unseren Nachbarn und guten Freunden verbringen.
Solche gemeinsamen Zeiten bekommen unterwegs eine besondere Intensität. Man trifft sich nicht für einen Abend oder ein Wochenende, sondern teilt wieder einen Teil des Alltags. Man steht gemeinsam auf, isst miteinander, ist unterwegs und erlebt auch die stillen und unspektakulären Stunden.
Das Vermissen und die Freude über diese Begegnungen gehören für uns zusammen.
Trotzdem haben wir nicht das Gefühl, diese Reise abbrechen oder früher beenden zu wollen. Im Gegenteil: Wir möchten weiterreisen. Das Vermissen nimmt dieser Erfahrung nichts von ihrem Wert. Vielleicht macht es uns nur deutlicher, wie viele Menschen an unterschiedlichen Orten zu unserem Leben gehören.
Wir begegnen der Welt – und immer auch uns selbst
Nahezu 95 Prozent unserer bisherigen Erfahrungen waren positiv. Wir hatten freundliche Begegnungen, unerwartete Hilfe, spontane Gespräche und viele Augenblicke, die sich nicht planen ließen.
Natürlich könnten wir daraus einfach schließen, dass wir außergewöhnlich viel Glück hatten. Vermutlich stimmt das sogar.
Aber wir merken zugleich immer deutlicher, wie sehr unsere eigene Stimmung, unsere Tagesform und unsere innere Haltung beeinflussen, wie wir Menschen und Situationen wahrnehmen.
An einem guten Tag erscheint eine ungeplante Veränderung wie ein kleines Abenteuer. An einem anstrengenden Tag kann dieselbe Veränderung zur Belastung werden. Wenn wir offen, ruhig und interessiert auf Menschen zugehen, entsteht häufig etwas anderes, als wenn wir müde, ungeduldig oder mit festen Erwartungen in eine Begegnung kommen.
Das bedeutet nicht, dass wir für alles verantwortlich sind, was uns geschieht. Es bedeutet auch nicht, dass eine positive Einstellung jedes Problem lösen kann.
Aber wir erleben jeden Tag, dass wir die Welt niemals vollkommen neutral betrachten. Wir nehmen sie durch unsere Erfahrungen, Erwartungen, Ängste und unsere momentane Verfassung wahr.
Reisen zeigt uns deshalb nicht nur andere Länder und Menschen. Es hält uns immer wieder einen Spiegel vor.
Vielleicht ist das eine der wichtigsten Erfahrungen dieses halben Jahres: Wir gestalten durch unsere Haltung mit, wie wir die Welt erleben.
Anders sehen, bevor wir urteilen
Je länger wir unterwegs sind, desto stärker merken wir zugleich, wie sehr wir von der Gesellschaft geprägt wurden, in der wir aufgewachsen sind.
Viele Dinge, die uns selbstverständlich erschienen, sind keineswegs selbstverständlich. Vorstellungen von Arbeit, Familie, Wohlstand, Sicherheit, Gemeinschaft, Religion oder persönlicher Freiheit können an einem anderen Ort völlig anders aussehen.
Manche Unterschiede faszinieren uns. Andere irritieren uns oder lösen Widerspruch aus. Vieles können wir zunächst überhaupt nicht einordnen.
Offen zu reisen bedeutet für mich nicht, alles gutzuheißen. Toleranz darf nicht heißen, Ungerechtigkeit, Abhängigkeit oder Unterdrückung nicht mehr zu benennen. Auch unterwegs müssen wir unsere Werte nicht aufgeben.
Aber Offenheit kann bedeuten, mit dem Urteil einen Augenblick zu warten.
Zunächst hinzusehen. Zuzuhören. Nachzufragen. Und sich bewusst zu machen, dass auch die eigene Sichtweise nicht im luftleeren Raum entstanden ist.
Je länger wir reisen, desto häufiger fragen wir uns: Ist das wirklich ein Wert, den wir verteidigen möchten? Oder ist es lediglich eine Gewohnheit, die uns so vertraut ist, dass wir sie bisher nie hinterfragt haben?
Wenn Selbstverständlichkeiten ihre Selbstverständlichkeit verlieren
Wir waren auch vor dieser Reise reflektierte Menschen. Wir haben unser Leben, unsere Arbeit und gesellschaftliche Strukturen schon lange hinterfragt.
Aber die Reise intensiviert diesen Prozess.
Mit wachsender Entfernung zum bisherigen Alltag werden manche Dinge deutlicher. Wir beobachten andere Formen des Zusammenlebens und erkennen dabei plötzlich die Regeln, nach denen unsere eigene Gesellschaft funktioniert. Wir sehen, wie unterschiedlich Menschen ihre Zeit, Arbeit und Gemeinschaft organisieren – und beginnen zu hinterfragen, warum unsere eigenen Lösungen häufig als alternativlos erscheinen.
Dadurch entstehen andere Fragen.
Und manchmal tauchen plötzlich auch andere Antworten auf.
Keine endgültigen Antworten und schon gar keine einfache Anleitung für ein richtiges Leben. Vielmehr Möglichkeiten, die vorher außerhalb unseres Blickfeldes lagen.
Vielleicht verändert Reisen einen Menschen nicht dadurch, dass es ihm erklärt, wie die Welt funktioniert. Vielleicht verändert es ihn, indem es das vermeintlich Selbstverständliche wieder zu einer offenen Frage macht.
Arbeit und Leidenschaft unterwegs
Auch Arbeit gehört zu dieser Reise.
Wir recherchieren, schreiben, planen, führen Gespräche und entwickeln neue Ideen. Es gibt Termine und Aufgaben, die nicht dadurch verschwinden, dass wir uns an einem wunderschönen Ort befinden.
Doch ein großer Teil dieser Arbeit ist zugleich Passion und Leidenschaft.
Die Begegnungen unterwegs führen zu neuen Artikeln. Eine Beobachtung auf einem Markt, in einem kleinen Restaurant, auf einer Wanderung oder während einer Zugfahrt kann zum Ausgangspunkt für eine Recherche werden. Gespräche mit Menschen öffnen Türen zu Themen, von denen wir vorher kaum etwas wussten.
Arbeit und Reisen lassen sich deshalb nicht immer voneinander trennen. Ebenso wenig wie Arbeit und Leben.
Vielleicht besteht ein Teil des Flows gerade darin, dass diese Bereiche nicht mehr ständig gegeneinander antreten. Wir müssen nicht erst mit dem Leben beginnen, wenn die Arbeit beendet ist. Die Arbeit entsteht zum Teil aus dem, was wir erleben, und das Erlebte wirkt in unsere Arbeit hinein.
Aus Erlebnissen werden Fragen
Viele Gedanken entstehen nicht in dem Moment, in dem wir etwas erleben. Sie beginnen beiläufig und beschäftigen uns manchmal erst Tage oder Wochen später.
Wir beobachten Menschen bei der Arbeit und fragen uns, wem unsere Zeit eigentlich gehört. Wir sehen große Tempel und Monumente und denken darüber nach, wann Menschen begonnen haben, über andere Menschen zu herrschen. Wir begegnen Armut und Wohlstand und fragen uns, wodurch der Wert eines Menschen bestimmt wird.
Wir sehen, wie viel Arbeit hinter unserem Essen, einer Fahrt, einer Unterkunft oder einem einfachen Alltagsgegenstand steckt. Dadurch verändert sich unser Blick auf die Menschen, die diese Reise überhaupt erst möglich machen.
Auch Begriffe, die auf Landkarten eindeutig erscheinen, werden unterwegs unschärfer. Was bedeutet Unabhängigkeit in einer Welt, in der Staaten wirtschaftlich, politisch und militärisch eng voneinander abhängig sind?
Solche Fragen entstehen aus dem Reisen, aber sie handeln nicht nur vom Reisen. Deshalb haben sie auf meiner Website einen eigenen Ort bekommen: Unterwegs gedacht.
Dort versuche ich nicht, die Welt abschließend zu erklären. Ich halte Beobachtungen fest, mache Widersprüche sichtbar und verfolge Gedanken weiter, die unterwegs entstehen.
Was im Zwischenraum bleibt
Wenn Menschen nach einer Reise fragen, interessieren sie sich häufig für die schönsten Orte und spektakulärsten Erlebnisse.
Natürlich haben auch wir solche Erinnerungen gesammelt. Wir standen vor Vulkanen, gingen durch Regenwälder, schwammen über Korallenriffen und blickten auf Landschaften, die kaum wirklich erschienen.
Doch nach einem halben Jahr merken wir, dass sich die Bedeutung dieser Reise häufig in den Zwischenräumen verbirgt.
In einem Gespräch, das nicht geplant war. In einer gemeinsamen Mahlzeit. Im Warten auf einen Bus. In einem Kind, das irgendwo barfuß spielt. In dem Gefühl, nach einem langen Tag gemeinsam in einem Zimmer anzukommen. In einem Blick, der keine Erklärung braucht, weil wir gerade dasselbe empfinden.
Vielleicht werden wir uns später nicht an jede Unterkunft, jede Fahrt und jeden Ortsnamen erinnern. Aber wir werden wissen, dass wir diese Zeit miteinander geteilt haben.
Nicht nur ihre schönen Seiten, sondern auch ihre Unsicherheit, ihre Anstrengung und ihre alltäglichen Wiederholungen.
Aus vielen einzelnen Tagen entsteht langsam etwas, das größer ist als eine Reiseroute: eine gemeinsame Geschichte.
Nach einem halben Jahr
Sind wir andere Menschen als vor unserer Abreise?
Wahrscheinlich lässt sich diese Frage noch nicht abschließend beantworten. Vielleicht wäre jede eindeutige Antwort ohnehin zu einfach.
Wir sind nicht jeden Tag gelassener, offener oder geduldiger. Unsere Gewohnheiten, Widersprüche und Empfindlichkeiten reisen mit uns. Eine Weltreise verwandelt niemanden automatisch in einen besseren Menschen.
Aber sie schafft Möglichkeiten.
Sie bringt uns mit anderen Lebensentwürfen in Berührung. Sie zwingt uns, auf Veränderungen zu reagieren. Sie zeigt uns, wie wenig planbar ein Tag sein kann und wie oft gerade daraus etwas entsteht, das in Erinnerung bleibt.
Vielleicht hat sich vor allem unser Blick verändert.
Wir fragen weniger schnell, was richtig oder falsch ist. Wir fragen häufiger, warum etwas so geworden ist. Wir vergleichen nicht mehr nur Länder und Lebensweisen, sondern auch unsere eigenen Vorstellungen mit dem, was wir unterwegs beobachten.
Und wir verstehen immer besser, dass Offenheit keine Eigenschaft ist, die man einmal besitzt.
Sie ist eine tägliche Entscheidung.
Wir betrachten das Leben nicht – wir leben es
Heute liegt ungefähr die Hälfte unserer Weltreise hinter uns. Trotzdem fühlt es sich nicht wie eine Halbzeit an.
Es gibt keine klare Linie, an der wir kurz stehen bleiben, Bilanz ziehen und anschließend in die zweite Hälfte starten. Morgen wird wieder ein ganz normaler Reisetag sein. Wir werden frühstücken, etwas organisieren, arbeiten, gemeinsam unterwegs sein und wahrscheinlich mindestens einen Teil unserer Pläne verändern.
Genau darin liegt inzwischen unser Leben.
Der Weltreiseblog erzählt von den Orten, Menschen und Begegnungen, die uns begleiten. „Unterwegs gedacht“ beginnt dort, wo ein Erlebnis nicht einfach vorübergeht, sondern eine Frage zurücklässt.
Beides gehört für mich zusammen.
Denn Reisen bedeutet nicht nur, neue Orte zu sehen. Es bedeutet, gemeinsam zu erleben, genauer hinzuschauen und zuzulassen, dass die Welt etwas mit uns macht.
Wir wissen noch immer nicht, wohin uns jeder weitere Schritt führen wird. Aber wir haben auch nicht das Bedürfnis, das bereits genau zu wissen.
Wir haben nicht das Gefühl, dass das Leben an uns vorbeizieht.
In der Bewegung des Reisens sind wir mittendrin.
Wir betrachten das Leben nicht.
Wir leben es.
Gedanken, die unterwegs entstanden sind
Wer einzelne Gedanken dieser Reise weiterverfolgen möchte, findet sie in diesen Beiträgen:
- Wie unabhängig ist ein unabhängiger Staat? – über Grenzen, Souveränität und die Abhängigkeiten hinter politischen Landkarten.
- Die Arbeit der anderen – über Würde, Respekt und die Menschen, deren Arbeit unsere Reise möglich macht.
- Wann ist genug genug? – über Wohlstand, Aufmerksamkeit und den Wert eines Menschen.
- Wem gehört unsere Zeit? – über Arbeit, Sinn, Gemeinschaft und Selbstbestimmung.
- Warum ich unterwegs immer weniger Antworten finde – darüber, weshalb Reisen nicht nur Wissen vermittelt, sondern Gewissheiten infrage stellt.
- Wann begannen Menschen, über andere Menschen zu herrschen? – über Monumente, Religion, Hierarchie und Macht.
- Was eine Reise unvergesslich macht – über Menschen, Atmosphäre und die Frage nach dem schönsten Land.
- Warum ich immer weniger Schuh brauche – über Gewohnheiten, Freiheit und den eigenen Weg.